Für 2-4 Personen (je nachdem, ob Vor- oder Hauptspeise)
Zutaten:
1 kleiner Knollensellerie (ca. 400g)
300-400g Topinambur
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Wasser
Öl
Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Muskat
Zitronensaft
200ml Sahne (-Alternative)
Optional:
Geröstete Kerne, Nussöl, Kresse, Petersilie etc
Zwiebel und Sellerie schälen, grob würfeln und bei mittlerer Hitze in einem Topf mit etwas Öl anschwitzen. Topinambur ggf. waschen, würfeln und zu den anderen Zutaten in den Topf, zuletzt Knoblauch schälen, zerdrücken und ebenfalls mit anschwitzen.
Mit Wasser ablöschen, dass alles bedeckt ist, etwas gekörnte Gemüsebrühe und 1EL Zitronensaft hinzugeben, bei mittlerer Hitze ca. 15-20 Min zugedeckt köcheln lassen, gelegentlich umrühren.
Wenn Sellerie und Topinambur weichgekocht sind, die Sahne hinzugeben und mit einem Mixstab pürieren, falls die Suppe zu dick geraten ist, noch etwas Wasser hinzugeben, anschließend mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Dazu passt: Als Garnitur kann man geröstete Nüsse oder Saaten verwenden, etwas Nuss- oder Kürbiskernöl, sowie frische Kräuter oder Kresse.
Informationen vom Bundeszentrum für Ernährung
Topinambur ist kalorienarm und reich an wertvollen Inhaltsstoffen wie B-Vitamine, Kalium, Kalzium und Magnesium. Aufgrund des hohen Inulingehalts ist das Gemüse gut für Diabetiker geeignet. Dieser Ballaststoff wird vom Körper insulinunabhängig verwertet, sodass der Blutzucker nicht so schnell ansteigt. Bei manchen Menschen kann der Genuss größerer Mengen aber aufgrund des hohen Ballaststoffgehalts Blähungen hervorrufen.
Die dünne Schale muss nicht unbedingt entfernt werden. Es reicht aus, die Knollen mit einer Gemüsebürste unter fließendem Wasser zu reinigen und braune Stellen abzuschneiden
Topinambur hat viele Namen wie Erdartischocke, Indianerknolle und Rosskartoffel. Die bis zu drei Meter hohe Pflanze ist mit der Sonnenblume verwandt und in Nordamerika beheimatet. Sie kam im 17. Jahrhundert nach Europa und war als Nahrungsmittel sehr beliebt, bevor sie Anfang des 19. Jahrhundert von der Kartoffel verdrängt wurde.
Quelle: https://www.bzfe.de/service
